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Trabrennbahn Krieau
Mai 2010
Im Jahre 1874 wurde im Hotel Tauber der Wiener Trabrennverein gegründet. Präsident des Vereins war damals Graf Kálmán Hunyady. Die Rennen fanden in der Prater Hauptallee statt, bis 1878 Rennbahn in der Krieau eröffnet wurde. Die Renne waren allerdings eher langweilig für das Publikum und so fand die Rennbahn nur wenig Zuspruch. 1881 führte der Sportjournalist Viktor Silberer den Totalisator ein. Weiters wurde ein Verband zwischen Österreich und Ungarn gegründet und eine Tribüne dazugebaut. Nun stiegt das internationale Interesse enorm. Zwischen 1912 und 1914 wurde dann ein neuer Tribünentrakt geschaffen den wir heute noch ähnlich vorfinden. Sie galt zur damaligen Zeit als “schönste Tribüne Europas”. (Gesamten Artikel und Galerie anzeigen …)
Schloss Prugg & Harrachpark
Mai 2009
Das Schloss wurde ursprünglich als Burg zum Schutz gegen die Ungarn errichtet. 1074 wurde das Schloss an Bischof von Freising Ascherich verschenkt und 1236 ging das Bauwerk dann in den Besitz der Babenberger. 1242 wurde die Wasserburg erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg hielt vielen Angriffen der Ungarn stand, nur 1484 musste sie wegen Proviantmangel nach einer sechswöchigen Belagerung aufgegeben werden. Ab 1490 war sie dann im Besitz von Maximilians I. Bei der ersten Türkenbelagerung wurde die Burg abermals verloren. Im Jahre 1560 wurde Ort und Burg an den Freiherrn Leonhard IV von Harrach verpfändet. Während des Dreissigjährigen Kieges ging sie in das Eigentum des Reichsgrafen Carl von Harrach über. Nach den Türkenkriegen wurde die Burg zwischen 1707 und 1711 in ein Schloss umgebaut. (Gesamten Artikel und Galerie anzeigen …)
Zentralfriedhof Wien
April 2009
Unter der Regierung von Kaiser Franz Josef wurde der Wiener Zentralfriedhof 1874 eröffnet. Die Eröffnungsfeierlichkeiten fanden am 1. November 1874 statt und lockten viele Menschen an. Noch am selben Tag wurde auch die Pferdetramway zum Zentralfriedhof in Betrieb genommen. An diesem Tag übergab man 13 Leichen der Erden. Die erste Leiche am Zentralfriedhof war die des Privatiers Jakob Zelzer. Die anderen Verstorbenen wurden in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt. Das Grab von Jakob Zelzer ist in der Gruppe 0, Grabnummer 1 erhalten geblieben und kann heute noch besichtigt werden. (Gesamten Artikel und Galerie anzeigen …)
Friedhof der Namenlosen
September 2008
Der Friedhof der Namenlosen befindet sich im Gebiet des Alberner Hafens. 1854 fand dort die erste Beisetzung einer unbekannten Wasserleiche statt. Immer mehr Menschen, die man nicht mehr identifizieren konnte, wurde dort begraben. So entstand im Laufe der Zeit dieser Friedhof der oftmals überschwemmt wurde und heute von Bäumen überwachsen ist. 478 Opfer der Donau ruhen dort. Im Jahr 1900 veranlasste Bezirksvorsteher Albin Hirsch das ein zweiter Friedhof hinter einem Schutzdamm angelegt wurde. 1935 erhielt der Friedhof eine Verstärkung des Damms und eine Einsegnungskapelle. 104 Leichen sind dort begraben, von 61 weiss man keinen Namen. (Gesamten Artikel und Galerie anzeigen …)




